Premiere des Dokumentarfilms «Josua Boesch – Ein Mensch der Dämmerung»


Josua Boesch (1922-2012) hätte 2022 seinen 100. Geburtstag feiern können. Zum Jubiläum wurde ein Dokumentarfilm produziert, der das Leben und Wirken von Josua Boesch als Theologe, Pfarrer, Künstler und Eremit nachzeichnet. Die Metall-Ikonen, die er geschaffen hat und die Übersetzungen der Psalmen und des Johannesevangeliums berühren auch heute noch viele Menschen. Mit seinem narrativen Ansatz folgt der Film Josua Boeschs Lebensstationen, die in einen Kontext gestellt werden: Familie, Pfarramt, Zeitgeist und persönliche Erfahrungen. Weil ein wesentlicher Abschnitt im Leben von Josua Boesch in Italien stattfand, hat sich der Regisseur und Filmemacher Luke Gasser in Italien auf die Spurensuche gemacht und unter anderem das Kloster Camaldoli besucht, wo Josua Boesch mehrere Jahre Teil der Klostergemeinschaft war. Gleichzeitig beleuchtet der Film Josua Boeschs Denken und Fühlen, seine Theologie und sein künstlerisches Wirken. Seine Bedeutung und seine Wirkung kommen in den Stimmen von Menschen zum Ausdruck, die ihn persönlich gekannt und erlebt haben.

 

Die Filmpremiere findet am Samstag, 17. September 20.22, 14.00 Uhr, im Haberhaus in Schaffhausen im Rahmen des Internationalen Ökumenischen Bodensee-Kirchentags statt. Der Regisseur Luke Gasser wird anwesend sein. 

 

Im Rahmen des Jubiläumsjahrs wird eine Wanderausstellung mit Metallikonen von Josua Boesch an verschiedenen Orten in der Deutschschweiz zu Gast sein. Dazu werden im TVZ-Verlag verschiedene Bücher von Josua Boesch neu aufgelegt und ein Sammelband über ihn veröffentlicht. Auf www.josuaboesch.ch erfährt man mehr über die Jubiläums-Aktivitäten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Luke Gasser, Regisseur